Trotz Hitze ruhiger schlafen – so gelingts

Nicht nur die heissen Temperaturen machen uns zurzeit beim Schlafen zu schaffen. Immer mehr Menschen leiden an Schlafproblemen. Mit einigen Tricks können wir dem entgegenwirken.

Vieles klingt abgedroschen, aber auch bei Schlafproblemen ist es wichtig, dass wir manchmal den inneren Schweinehund überwinden und unsere Verhaltensmuster anpassen. Denn diese führen erst dazu, dass wir nicht schlafen können. Die Bemühungen können sich lohnen!

  • Im Bett vor allem schlafen

Deinen Alltag solltest du möglichst vom Schlafzimmer fernhalten. Checke also keine Mails oder Whatsapp-Nachrichten noch vor dem Schlafengehen und unterlasse möglichst auch das Fernsehen im Bett. So kann dein Gehirn besser zwischen Schlaf- und Wachphasen unterscheiden.

  • Bildschirme meiden

Die tatsächliche Wirkung des blauen Lichts in LED-Bildschirmen ist nicht vollständig erforscht, aber es wird angenommen, dass uns helle Screens eher in einen wachen Zustand versetzen, als wenn wir beispielsweise ein Hörbuch hören. Auch durch Instagram oder Facebook zu scrollen, solltest du zu später Stunde eher unterlassen, denn hier bist du mit zu vielen Eindrücken konfrontiert, die deinen Schlaf negativ beeinflussen können.

  • Für frische Luft sorgen und abkühlen

Vor allem während der heissen Sommertage ist es wichtig, dass du gegen Abend im Schlafzimmer möglichst ausgiebig lüftest. Tipp: Eine kalte Dusche vor dem Schlafengehen wirkt Wunder!

  • Störfaktoren reduzieren

Mit Ohropax zu schlafen, ist anfänglich ungewohnt, man findet sich aber schnell damit zurecht. Auch Musikhören kann den Einschlafprozess deutlich erleichtern.

  • Rhythmus beibehalten und Energie loswerden

Achte darauf, möglichst immer zur selben Zeit zu Bett zu gehen. Wichtig ist auch, dass du dich tagsüber auspowerst; entweder bei der Arbeit oder anschliessend beim Sport. Körperliche Müdigkeit fördert einen guten Schlaf.

  • Ritual vor der Bettgehzeit

Trinke am Abend eine Tasse Tee und lasse während dieser den Tag Revue passieren. So fährst du etwas herunter und verringerst auch die Chance, dass du später dieselben Gedankengänge im Bett immer wieder durchspielst.

  • Grübeln auf morgen verschieben

Solltest du doch in einer Gedankenspirale landen, ist es wichtig, dass du dir ins Bewusstsein rufst, dass du so kurz vor dem Einschlafzeitpunkt nicht wirklich in der Lage bist, komplexe Problematiken noch zu beleuchten. Für das Antrainieren gewisser Verhaltensmuster gibt es übrigens hilfreiche Verhaltenstherapien.

  • Medizinische Beratung in Anspruch nehmen

Wenn alles nichts hilft, kann auch ein Gespräch mit einer medizinischen Fachperson Abhilfe schaffen. Die Möglichkeiten medikamentöser Hilfe sind relativ breit gestreut – neben stärkeren Schlafmitteln (welche natürlich nur in Notfällen zum Zug kommen sollten) gibt es auch unzählige Naturheil- und einfache Hausmittel, um dir den Schlaf zu erleichtern. 

Quelle: 20min.ch