IKEA Schweiz veröffentlicht ersten eigenen Nachhaltigkeitsbericht

IKEA will als globales Unternehmen bis 2030 klimapositiv werden und gleichzeitig wachsen. Entsprechend unternimmt IKEA Schweiz vieles, um die Zukunft für die Gesellschaft und die Umwelt gesünder, nachhaltiger und fairer zu gestalten. Nun vröffentlicht das Unternehmen einen eigenen, auf das Nachhaltigkeitsengagement in der Schweiz bezogenen Nachhaltigkeitsbericht.

IKEA will als globales Unternehmen bis 2030 klimapositiv werden und gleichzeitig wachsen. Entsprechend unternimmt öbu-Mitglied IKEA Schweiz vieles, um die Zukunft für die Gesellschaft und die Umwelt gesünder, nachhaltiger und fairer zu gestalten. «Wir sind der festen Überzeugung, dass wir die Ursachen unserer Klimabilanz in unserer eigenen Wertschöpfungskette oder in Verbindung mit unseren Kundinnen und Kunden, Lieferantinnen und Lieferanten und Beschaffungsbereichen angehen müssen», so Jessica Anderen, CEO und Chief Sustainability Officer von IKEA Schweiz. «Nur auf diese Weise können wir auch in der Schweiz zu einem vollständig nachhaltigen Unternehmen werden.» IKEA Schweiz hat sich deshalb entschieden, einen eigenen, auf das Nachhaltigkeitsengagement in der Schweiz bezogenen Nachhaltigkeitsbericht zu verfassen und zu veröffentlichen. Darin möchte das Unternehmen die Fortschritte aufzuzeigen und gleichzeitig die Bereiche offenlegen, wo noch Potenzial besteht.

Breit gefasster Nachhaltigkeitsbegriff
«Zusätzlich zur Reduktion der eigenen Emissionen hat IKEA die Möglichkeit, auch die vielen Menschen, die das Unternehmen täglich erreicht, zu nachhaltigerem Handeln im Alltag zu inspirieren», so Franziska Barmettler, Nachhaltigkeitsverantwortliche bei IKEA Schweiz. «IKEA möchte den Menschen in der Schweiz vielseitige Möglichkeiten bieten, gesünder und verantwortungsbewusster zu leben – unabhängig von ihren finanziellen Möglichkeiten. Denn Nachhaltigkeit muss für alle erschwinglich sein. Deshalb arbeitet IKEA laufend an neuen Lösungen, die gut für Mensch und Umwelt sind – darunter den Rückkaufservice “Zweites Leben”, die Circular Hubs in den Einrichtungshäusern, eine Online-Plattform für gebrauchte Möbel und die Ausweitung des Angebots pflanzenbasierter Lebensmittel.»
 
Neben dem lokalen Klimafussabdruck behandelt der Bericht auch die Fortschritte hinsichtlich Gleichstellung, sozialer Verantwortung, Kreislaufwirtschaft und vieles mehr. Auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Zukunft sind viele Weichen bereits gestellt und einige wichtige Meilensteine gelegt worden, darunter etwa die Massnahmen für einen sorgsamen Umgang mit Ressourcen wie die Reduktion von Lebensmittelabfällen. Der erste Schweizer Nachhaltigkeitsbericht des Einrichtungshauses bezieht sich auf die Aktivitäten des Geschäftsjahres 2021.
 
Mit den nationalen Zielsetzungen unterstützt IKEA Schweiz auch die globalen Nachhaltigkeitsziele: Alle Informationen zu den internationalen Aktivitäten und Initiativen beinhalten der globale Nachhaltigkeitsbericht und der Bericht der Ingka Gruppe.

öbu-Mitglied IKEA Schweiz veröffentlicht den ersten Nachhaltigkeitsbericht

Ziel von 50% weniger Foodwaste bereits erreicht
Etwa ein Drittel aller weltweit produzierten und geernteten Lebensmittel wird verschwendet, dies verursacht zwischen acht und zehn Prozent der globalen Treibhausgasemissionen. Deshalb hat IKEA Schweiz es sich zum Ziel gemacht, die Lebensmittelabfälle in der Produktion bis Ende 2022 um 50% zu reduzieren. Bereits seit 2017 konnte die Menge an Foodwaste durch vielseitige Initiativen deutlich gesenkt werden. Auf Basis der Daten von Juli 2021 wurde anschliessend eine Reduktion um 50% angestrebt. In den Schweizer Einrichtungshäusern begann die Umsetzung des Reduktionszieles im September 2021. Ende März 2022 wurde das Ziel von 50% Reduktion nun vollständig erreicht. Somit konnten in diesem Zeitraum mehr als 72’800 Mahlzeiten und rund 125 Tonnen CO2-Äquivalente eingespart werden.
 
IKEA Schweiz betreibt in den 9 Einrichtungshäusern jeweils ein Bistro sowie ein Restaurant für Kundinnen und Kunden sowie eines für Mitarbeitende. Zudem gibt es schwedische Lebensmittel und Spezialitäten im Schwedenshop. IKEA setzt auf ökologische Lösungen in allen Geschäftsbereichen. Auch im Bereich Food soll daher ressourcenschonend agiert werden: Bis 2025 soll die Hälfte der in den Restaurants angebotenen Hauptmahlzeiten und 80% aller angebotenen verpackten Lebensmittel pflanzenbasiert sein. Dazu gehört es, sowohl Mitarbeitende als auch die Kundschaft zu sensibilisieren, wie sich Lebensmittelverschwendung möglichst vermeiden lässt. 
 
Die Lebensmittelabfälle in der Produktion bei IKEA werden durch die Partnerschaft mit dem Technologieunternehmen Winnow mithilfe von AI und intelligenten Waagen gemessen und registriert, um Daten darüber zu sammeln, was verschwendet wird und warum. Ergänzt wird die innovative Massnahme durch ein umfassendes Schulungsprogramm für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Quelle: oebu.ch